17.05.2013

Neuveröffentlichungen 17. Mai 2013

Album-Cover: Anouk - Sad Singalong SongsAnouk - Sad Singalong Songs

Aufgrund des anstehenden ESC machen wir in dieser Woche keine Experimente, sondern widmen uns dem einfachen, schnöden Pop. Das soll jetzt nicht wirklich abfällig sein, denn das Genre Pop hat schon einiges zu bieten. Und genau das haben wir Euch rausgesucht.

Anouk - "Sad Singalong Songs"  (Pop)
Anouk Teeuwe taucht 1997 mit ihrer Single Nobody’s Wife zum ersten Mal in der niederländischen Musikszene auf. Die explosive Rockhymne, in der sie davon singt, unabhängig zu sein, hält sich wochenlang an der Spitze der Charts. Die Niederländer lassen sich massenweise von der Kraft, Klarheit und Ausdrucksstärke von Anouks Stimme mitreißen, mit der sie tiefe Emotionen transportiert.
Für ihr jüngstes Album, "Sad Singalong Songs", tat sie sich einmal mehr mit den schwedischen Musikproduzenten Martin Gjerstad und Torre Johansson zusammen, die auch für ihre Alben For Bitter Or Worse und To Get Her Together verantwortlich waren und bereits mit Franz Ferdinand und The Cardigans zusammenarbeiteten.
Die Niederlande sind stolz darauf, dass Anouk beim diesjährigen Eurovision Song Contest von einem der größten, talentiertesten und professionellsten Popstars vertreten werden. Anouk wird dort ihren außergewöhnlichen, zutiefst bewegenden Song "Birds" präsentieren, mit dem sie Malmö und den Rest der Musikwelt ganz sicher berühren wird.
Sad Singalong Songs - Anouk

Emma Louise - "Vs Head Vs Heart"  (Pop)
Wie so viele andere junge Künstler auch, schrieb die Australierin Emma Louise noch vor nicht allzu langer Zeit Songs und lud sie direkt aus ihrem Zimmer in der mittelgroßen Stadt Cairns ins Netz hoch, bis sich ihr Leben plötzlich veränderte.
Der Berliner DJ und Produzent Wankelmut aka Jacob Dilßner wurde auch auf Emma Louise Song "Jungle" aufmerksam und hat in Zusammenarbeit mit Emma eine Neuauflage "My Head is a Jungle" produziert.
Vs Head Vs Heart - Emma Louise

Jamie Cullum - "Momentum"  ()
Der Titel Momentum ist nicht ohne Grund gewählt: So klingt ein Künstler, der auf eine kreative Goldader gestoßen ist, der sich nur hinsetzen muss und die Ideen sprudeln förmlich aus ihm heraus; und zum Glück hat ihm auch niemand von seinem neuen Label Island Records reingeredet oder ihn von irgendetwas abgehalten.
Jamie Cullum hat den richtigen Moment abgepasst, und jetzt hat er seinen Lauf: Er ist in Schwung, nutzt die Dynamik, nach der er sein neues Album betitelt hat. Von Bremsen oder Anhalten kann daher bis auf Weiteres nicht die Rede sein, und das freut ihn ebenfalls sichtlich: Gemeinsam mit seinem eingeschworenen Haufen wird er den Schwung nutzen und die Songs von Momentum schon ganz bald in aller Welt live präsentieren.
Momentum - Jamie Cullum

Abgelegt in: Neu im Regal, Pop | Von: Detlef Holst