20.03.2016

Neuveröffentlichungen 18. März 2016

Album Cover: Monolith - "Mountain"Monolith - "Mountain"

Monolith - "Mountain"

(Metal, Progressive Rock, Independent)

Nachdem das Bremer Doom-Rock-Trio im Frühjahr 2015 durch Jann Worthmann am Bass um einen vierten Mann ergänzt wurde, zogen sich Monolith wieder in ihre Höhle zurück und schrieben neue Songs. Ralf Brummerloh übernahm neben den Vocals die zweite Gitarre. Schweißgebadet, blass, verkartert und mit klingelnden Ohren traten die Vier im März 2016 mit einem neuen Album unter dem Arm zurück ans Sonnenlicht. "Mountain" war geboren.
Die Band ist sich grundsätzlich treu geblieben: Charismatischer Gesang, rohe Gitarren, knackiger Bass und mächtige Drums. "Auch bei Mountain haben wir die Stücke live eingespielt. Es fühlt sich einfach besser an, als Track-by-Track-Recording und das hört man auch. Das Album verfügt über die Dynamik und Spielfreude eines Live-Konzerts." (Andre Dittmann / Drums). Durch das Live-Recording ist es Monolith gelungen, die spezielle Stimmung eines jeden Stückes einzufangen und zu konservieren. Das macht den Charme des Albums aus, auf dem alles, worauf es beim harten Rock ankommt, auf den Punkt gebracht ist. "Solos und Vocals haben wir natürlich als Overdubs, im Nachhinein aufgenommen." (Jann Worthmann / Bass). "Die Platte knüpft nahtlos an das Debut an, doch hat es nicht zuletzt durch Janns kreativen Einfluss und durch Ralfs zweite Gitarre an Stil, Vielfalt und neuen Facetten gewonnen." (Ron Osenbrück / Gitarre). Monolith ließen sich dieses mal von verschiedenen Stilrichtungen alten Rocks beeinflussen. Neben den gewohnt mächtigen Doom-Rock Songs treten ganz neue Seiten der Band zu Tage. Während sich die Band auf der ersten Platte noch sehr am traditionellen Doom-Rock orientierte, zeigt Mountain deutlich, dass die Mitglieder der Band unterschiedliche Einflüsse in ihre Arbeit einfließen ließen, was nicht zuletzt der Tatsache geschuldet ist, dass Worthmann eine ganz neue Perspektive mit in die Band brachte. Das Album verfügt über eine Bandbreite von groovig, brachial-langsamen Songs, über melodisch-melancholisch anmutenden Stücke, bis hin zu schnell dahin stampfenden Rocknummern. "Das letzte Stück des Albums ist sogar sehr eingespielt: eine Akustikgitarre, Mundharmonika und Gesang." (Ralf Brummerloh / Lead Vocals und Gitarre). Trotzdem ist die Scheibe aus einem Guss. Brummerlohs Vocals und die jedem der Stücke nahezu anschreien, sind der Rote Faden der sich durch die ganze Geschichte der Band zieht.

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Abgelegt in: Neu im Regal, Metal, Progressive Rock, Album-CD | Von: Detlef Holst