21.02.2015

Neuveröffentlichungen 20. Februar 2015

Cover: Apples In Space - "Apples In Space"Apples In Space - "Apples In Space"

Apples In Space - "Apples In Space"

Apples In Space schreiben sehr persönliche Songs über Themen wie Verlust, Tod, Fatale Liebe, das Erwachsenwerden und das Aus-den-Augen-verlieren der eigenen Träume. Obwohl erst Anfang 20, schreiben die beiden vielseitige, emotionale und weise Songs. Musikalischer Film Noir.
Dabei ist es egal, ob die Texte narrativer Natur sind, wie “My Love Is A Bullet” oder lyrischer, wie "The Never Read Letter".
Wenn du hinhörst, werden sie dich treffen: Poetische Texte, verpackt in eingängige Melodien, einfache, aber effektive Arrangements, mit Verzweiflung, Liebe, Wahrhaftigkeit und Leidenschaft performed.
Das alles ist Apples In Space.
Wer also gute Menschen und schöne Musik oder umgekehrt mag, der sollte sich das anhören. Aber auch das greift zu kurz: Letztendlich sind Apples in Space die seit 35 Jahren für unmöglich gehaltene Verbindung zwischen Punk und Hippie, Glamour und Folk, Armut und Glück.
Phil Haussmann ist als Spross einer Theaterdynastie nichts Extravagantes, Künstlerisches und Überkandideltes fremd, während Julie Mehlums Familie aus Norwegen und dann New York kommt, wo ihre Psychiater-Eltern ihr alles zum Musiker-Dasein nötige Wissen in die Wiege gelegt haben.
Ihr selbstbetiteltes Debüt-Album wurde von Element Of Crimes Richard Pappik in weniger als einer Woche produziert, und "featured" Gastauftritte von Musikern wie Sven Regener, Julian Lembke, Patrick Reising und Tobias Unterberg.
iTunes: Apples in Space - Apples in Space
Amazon: Apples In Space - "Apples In Space"

Donots - "Karacho"

Mit "Karacho" legen die Donots zum ersten Mal in ihrer Karriere ein komplettes Album auf deutsch vor.
Deutsch ist nicht unbedingt die ideale Popsprache. Es wird ganz schnell ganz unangenehm. Zu verkopft, zu kitschig, zu steif – die Fallstricke der deutschen Sprache sind im Zusammenhang mit Punkrock mannigfaltig. So blieb die Last vor allem an Sänger Ingo Knollmann hängen: In nächtelangen Sessions näherte er sich seiner eigenen Sprache und Ausdrucksweise. Nicht zuletzt hörte er in einer Art Schocktherapie viel von dem, was er auf keinen Fall wollte, um Klischees und Kitsch zu vermeiden: "Ich hab mir freiwillig im Radio so Sachen wie Pur und Rosenstolz angehört. Einfach, damit der Shit-Detector geeicht ist".
iTunes: Karacho (Deluxe) - Donots
Amazon: Donots - "Karacho"

Abgelegt in: Neu im Regal, Singer / Songwriter, Pop, Alternative, Rock, Album-CD | Von: Detlef Holst