22.05.2016

Neuveröffentlichungen 20. Mai 2016

Album Cover: Devil May Care - "Rose of Jericho"Devil May Care - "Rose of Jericho"

Devil May Care - "Rose of Jericho"

(Hardcore, Alternative)

Rose of Jericho – das erste Album der Band Devil May Care.
Der ausdrucksstarke Gesang wird getragen von melodiösen Gitarren und mitreißenden Refrains. Aber auch Einflüsse aus dem Hardcore-Bereich spiegeln sich in Breakdowns und einigen gut platzierten Screams wider. Die Bandbreite reicht vom 2-Minuten-Brett bis zur Akustik-Nummer und sorgt dafür, dass es auf keinen Fall langweilig wird. Textlich ist das Album relativ düster gehalten, doch nicht zuletzt durch den Albumtitel spielt auch das Motiv der Hoffnung eine große Rolle. Rose of Jericho – eine Pflanze, die selbst nach vollständiger Austrocknung allein durch die Zugabe von Wasser wieder aufblüht.

iTunes: Rose of Jericho - Devil May Care
Amazon: Devil May Care - "Rose of Jericho"

Jeff Angell - "Staticland"

(Rock)

Es ist eine fesselnde Menagerie aus Songs, die Jeff Angell's Staticland da auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum entfesseln. Stetig changierende Stücke, die sich mühelos von rauen, knurrigen Kaschemmenstampfern in berührende Balladen mit Stones-Touch verwandeln und dabei eigentlich nur einen Impuls im Hörer auslösen: Sofort auf Repeat drücken! Das alles wurde von Grammy-Gewinner Vance Powell (Jack White, The Dead Weather, The Raconteurs, Seasick Steve) dann noch in einen regelrecht angriffslustigen, ideenreichen Blues-Rock-Sound gepackt, der dem Genre bei aller Erdigkeit und Ehrlichkeit klanglich und stilistisch jede Menge neues Leben einhaucht.

iTunes: Jeff Angell's Staticland - Jeff Angell's Staticland
Amazon: Jeff Angell - "Staticland"

HER - "Revolution"

(Rock)

HER (alias Monique Staffile), einer blonden Amazone mit kraftvoller Stimme, deren Performance-Qualitäten mit der Wucht von Charlize Theron in "Mad Max: Fury Road" locker mithalten können, liefern Rock Entertainment vom Feinsten.
Auf dem neuen Album "Revolution", das in Deutschland mit ein paar brandneuen Songs als "Special Edition" erscheint, changieren HER zwischen den Rock-Grooves von "No Regrets", die mit so breiter Brust wie weiland die Red Hot Chili Peppers daherkommen und dem Bubblegum-Trash-Pop von "Mean Man". Sind sich aber nicht zu schade einige geradlinige Radiohits einzustreuen, die eher nach dem Kalifornien einer Pink, Katy Perry oder Miley Cyrus als nach Countrystaub und Westerndunst klingen.

iTunes: Revolution (Special Edition) - HER
Amazon: HER - "Revolution"

Abgelegt in: Neu im Regal, Rock, Alternative, Hard Rock, Album-CD | Von: Detlef Holst